{"id":6974,"date":"2015-10-13T00:00:33","date_gmt":"2015-10-12T22:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/anexia.com\/stagingblog\/?p=6974"},"modified":"2022-04-22T09:37:02","modified_gmt":"2022-04-22T07:37:02","slug":"christina-did-it","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anexia.com\/blog\/en\/christina-did-it\/","title":{"rendered":"Christina did it!"},"content":{"rendered":"<p>Christina did it! She completed the World Championship in 14:39:54 hours. She came in 29th of 31 in her age group, 529th of 662 among women, and 1941st of 2367 in all. We congratulate her on her great achievement!<!--more--><\/p>\n<p>Here you can read a live report form Christina that she wrote about her experiences right after the Ironman:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Kronlechner-ANEXIA-Ziel_Blogbild.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1087\" src=\"https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Kronlechner-ANEXIA-Ziel_Blogbild.jpg\" alt=\"Kronlechner-ANEXIA-Ziel_Blogbild\" width=\"600\" height=\"332\" srcset=\"https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Kronlechner-ANEXIA-Ziel_Blogbild.jpg 672w, https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Kronlechner-ANEXIA-Ziel_Blogbild-325x180.jpg 325w, https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Kronlechner-ANEXIA-Ziel_Blogbild-300x166.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong> &#8222;IRONMAN World Championship 2015 auf Hawaii, Kailua-Kona<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Was hier jetzt folgt ist ein Bericht \u00fcber mein Ergehen und meine Gedanken w\u00e4hrend dem IRONMAN auf Hawaii, der IRONMAN Weltmeisterschaft. Manchmal m\u00f6ge es etwas schlimm klingen, und viele von euch werden sich die Frage stellen: Warum h\u00f6rt sie dann eigentlich nicht auf? Diese Frage kann ich euch ganz einfach beantworten: wenn man von dem Moment tr\u00e4umt, \u00fcber die Finishline zu laufen, bei 1000en Leuten vor Ort und Freunden und Verwandten zu Hause vorm Fernseher (!), dann nimmt man einiges in Kauf \u2013 vor allem wenn man \u201eich\u201c ist. Wie Martin, mein Freund, schon oft bemerkt hat, bin ich ein extrem sturer Bock, dass ich da finishe, das lass ich mir nicht nehmen \u2013 sonst muss ich nochmal nach Hawaii kommen, und das habe ich in den n\u00e4chsten Jahren nicht vor, vor allem nicht zum IRONMAN. \ud83d\ude09<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3:30 Uhr Tagwache<\/strong><\/p>\n<p><em>Nachdem sehr wenig Informationsfluss zu mir durchgedrungen ist, was Ablauf &amp; Co des Ironman betrifft, wollte ich fr\u00fch genug dort sein. Sie haben nur an uns Athleten appelliert dass wir ja fr\u00fch genug zum Body Marking kommen sollen, so machten wir uns nach einem \u00fcppigen Fr\u00fchst\u00fcck um 4:35 Uhr auf zum Pier. Mir ging es zu dem Zeitpunkt gut, ich wusste dass ich mental und k\u00f6rperlich (so gut es ging) perfekt auf den Wettkampf vorbereitet bin. Es f\u00fchlte sich nicht an wie ein Wettkampf, mein Ziel f\u00fcr dieses Rennen war, dass ich das Rennen genie\u00dfe (so gut es geht) und dass ich gesund und gl\u00fccklich ins Ziel komme. Diese Worte kreisten immer in meinem Kopf.<\/em><\/p>\n<p><em>Was auch permanent in meinem Kopf kreiste, waren die vielen Leute die sich bei mir meldetet und alles Gute w\u00fcnschten und mir versprachen, dass sie mit gedr\u00fcckten Daumen schlafen gehen w\u00fcrden. An alle die das gemacht haben, oder die vorm Livestream gesessen sind: ich kann euch gar nicht genug sagen wie sehr mir das geholfen hat. Jeder einzelne von euch hat dazu beigetragen dass ich die Finishline gestern erreicht habe.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich fand in der Fr\u00fch zum Gl\u00fcck schnell den Weg zum Body Marking, dort klatschten sie mir meine Startnummer auf meinen linken und meinen rechten Oberarm und dann gings schon wieder zu meinem Supportteam (nicht zu meinem Bruder Christoph \u2013 der ist nochmal heimgefahren fr\u00fchst\u00fccken \ud83d\ude00 ). Dann wollte ich die Wechselzone aufsuchen. Dank der \u201eguten\u201c Organisation und den \u201etollen\u201c Informationsfluss habe ich genau gewusst wo ich hingehen muss (Achtung Sarkasmus!!). Ich bin eine gef\u00fchlte Ewigkeit herumgeirrt, auf der Suche nach dem Eingang zur Wechselzone, dass ich meine S\u00e4cke noch fertig bef\u00fcllen konnte, mein Rad aufpumpen und Essen auf meinem Rad befestige. Ich war echt schon richtig grantig \u2013 das war zu viel f\u00fcr mich. Ein Ironman und eine schlechte Organisation. Und endlich hatte ich den Eingang gefunden, dann konnte ich keine Rucksack mithineinnehmen, keiner wei\u00df warum, aber nachdem ich alles in den Pre-Swimbag umger\u00e4umt habe, habe ich in der Wechselzone alles erledigt, und machte mich wieder auf den Weg hinaus.<\/em><\/p>\n<p><em>Dort wartete nun schon mein ganzes Team. Ein paar Fotos, ein paar Lockerungs\u00fcbungen und Umarmungen und dann machte ich mich schon auf den Weg zum Schwimmen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Schwimmen<\/strong><\/p>\n<p><em>Man merkte sofort dass es hier sich nicht um einen normalen Ironman handelte, sondern um die Weltmeisterschaft, an der Anzahl der Kamerateams rund um und in der Wechselzone. Ich bewegte mich ins Wasser und war dann wieder beruhigt. Bevor ich in die Wechselzone ging hatte ich eine Stunde in der ich sehr, sehr, sehr nerv\u00f6s war. Ich schwamm vor zum Start und dachte mir nur, oh das sind aber viele Frauen hier \u2013 um die 600 an der Zahl (die genaue Zahl wei\u00df ich leider nicht \u2013 aber kann man im Internet bestimmt finden.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Feld l\u00f6ste sich einen Kilometer lang nicht auf, und bei jeder Boje ging die Schl\u00e4gerei von neuem los. Ich schwamm prinzipiell sehr locker los, da ich nichts \u00fcberst\u00fcrzen wollte und au\u00dferdem ging es mir bei dieser Weltmeisterschaft rein ums ins Ziel kommen. Weiter drau\u00dfen begannen schon ziemliche Wellen, dass mir schon ganz flau im Magen wurde, ich hoffte nur dass es sich nicht verschlimmerte. Hat es nicht, ich bin gut aus dem Schwimmen hinausgekommen mit 1:28,26 Stunden (3,8 Kilometer) \u2013 was f\u00fcr mich eine eher schlechte Schwimmzeit ist, aber ich hab mir ja auch Zeit gelassen, und die Str\u00f6mung ist nicht vernachl\u00e4ssigbar \u2013 ab aufs Rad.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Radfahren<\/strong><\/p>\n<p><em>Ich war sehr motiviert, da ich mich auf die Strecke freute, weil ich mir die ja schon am Montag angeschaut hatte und da wars echt sch\u00f6n zum fahren. Bis zur Auffahrt nach Hawi (etwas weniger als die H\u00e4lfte, ca bei KM 80) ging es echt gut, der Wind war nicht so schlimm und zum Fahren war es echt spitze. Dann ist es losgegangen: Bergauf und Gegenwind. Das Einzige was mich aufmunterte war, dass ich dann R\u00fcckenwind habe wenn ich wieder hinunterfahre \u2013 da sollte ich mich t\u00e4uschen, dazu gleich. Die Auffahrt schien nicht enden zu wollen, und neben dem starken Wind kam auch noch ziemlicher Regen dazu. Nach ungef\u00e4hr 3:45 Stunden war ich dann endlich am Turning Point angekommen, wo ich meine 2. Ladung Apfelbrot in mein Rad einpackte, obwohl ich nicht viel gegessen habe, weil ich leider schon wieder Probleme mit dem Magen hatte.<\/em><\/p>\n<p><em>Dann ging es endlich bergab. Und da war auch der lang ersehnte R\u00fcckenwind \u2013 aber nicht lange. Der Wind drehte und die Tortur ging von neuem los. Da dachte ich mir nur dass es eigentlich schon unfair ist, dass die Profis, die das eigentlich eh alles gut k\u00f6nnen, eine Stunde vorher Starten, und den Wind voll ausnutzen k\u00f6nnen. Aber naja, ist halt so, da musste ich jetzt durch. Das war das erste Tief. Bei einer Langdistanz hat man immer Tiefs \u2013 sie kommen und sie gehen. Aber das schien nicht gehen zu wollen. Ich schlich dahin, der Tacho zeigte nie mehr als 20km\/h an, da der Wind nun ziemlich unertr\u00e4glich von der Seite kam \u2013 n\u00e4chster Tiefpunkt vom Tief. Ich kam einfach nicht voran. Die KM-Marker z\u00e4hlten zwar hinauf, aber so derma\u00dfen langsam, dass meine Stimmung ziemlich am Boden war.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber es ging noch tiefer, die Stimmung erreichte Meeresboden-Tiefe als der Wind wieder drehte und nun von vorne kam. Ich hatte 40 Kilometer Gegenwind, und da ging der Tacho nicht einmal \u00fcber 15km\/h hinaus. Dann schickte mir irgendwer eine Hilfe: eine junge Dame aus meiner Altersklasse fuhr \u00fcber 20 Kilometer in meiner Sichtweite und munterte mich immer wieder auf. Sie opferte sogar Magentabletten f\u00fcr mich, da es mir mittlerweile so schlecht ging, dass ich fast brechen musste, sobald ich versuchte was zu essen. Ich musste eine Banane wieder ausspucken, da ich mich sonst \u00fcbergeben musste. Ich versuche noch immer sie ausfindig zu machen, damit ich ihr danken kann, sie hat mir mein Rennen gerettet.<\/em><\/p>\n<p><em>Als ich dann die Leute schon auf den Highway laufen sah (ca. 10 km vor der Wechselzone), kam die Motivation pl\u00f6tzlich zur\u00fcck. Ich smilte nur mehr und freute mich richtig auf den Marathon. Die letzten 10 km hatte dann auch der Wind aufgeh\u00f6rt, und ich konnte wieder meinen 30 km\/h Schnitt fahren. Ich freute mich wirklich total auf die Wechselzone, vor allem weil ich dann endlich wieder mein Supportteam sah \u2013 und wie ich alle sah, und alle feuerten mich an. Au\u00dferdem waren Christoph, Alfi und Chris die ganze Bike-Strecke entlang vertreten und haben mich bei jeder m\u00f6glichen Kreuzung angefeuert. Aber dann ging es voller Motivation auf den Marathon.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Laufen<\/strong><\/p>\n<p><em>Ich war einfach nur gl\u00fccklich, motiviert, gut drauf und grinste die ersten 20 Kilometer soviel ich konnte, da es einfach einfacher ist, wenn man lacht. Den ganzen Alii Drive entlang (die ersten 15 Kilometer) waren permanent Leute an der Strecke und alle haben alle angefeuert. Da gabs niemanden der nicht mit Herzblut dabei war bei diesem Ironman. Zwei lustige Erinnerungen vom Alii Drive: ein Plakat mit der Aufschrift: \u201eAt least you are not at work\u201c, zu Deutsch: \u201eZumindest seit ihr nicht in der Arbeit\u201c \u2013 Das hat mich sooo belustigt, und mich den ganzen Marathon begleitet. Und die Zweite: ein kleiner Junge (ca 2-3 Jahre alt, ich kann das nicht so gut einsch\u00e4tzen) war mit seiner Mami (vermutlich) am Alii Drive unterwegs, und ich h\u00f6rte nur von hinten: \u201eGive it to her! Give it to her!\u201c \u2013 ich drehte mich um, und dann ist tats\u00e4chlich dieser kleine Junge mir nachgelaufen mit einer pinken Hawaii Blume in der Hand, die er mir geben wollte. Ich drehte mich sofort um, stoppte ganz kurz und nahm sie voller Freude an mich, und steckte sie in meine Kappe und lief weiter bis zum Lava Java Cafe wo wieder mein Team wartete, hinauf die Palani Road, wo Alfi, Chris und Christoph auf mich warteten. Ich hatte echt viel Spa\u00df \u2013 und dann ging es auf den Queen K, in die Dunkelheit.<\/em><\/p>\n<p><em>Also nachdem es jede Meile eine Labestation gab, lief ich einfach von Labestation zu Labestation, nach der 2. War ich dann schon ganz routiniert: Wasser trinken, Schw\u00e4mme ins Tritop, Orange essen, Gel oder Salztablette essen, Wasser trinken und einen Eisbecher mitnehmen. Da es schon finster war, brauchte ich das Eis nicht mehr f\u00fcr meinen Kopf, daf\u00fcr a\u00df ich einen Eisw\u00fcrfel nach den anderen bis zur n\u00e4chsten Labestation. Und das 25 Meilen lange. Dank den Magentabletten vom Radfahren, hab ich keine Probleme mit Gels und Co gehabt. Ich hatte die ganze Zeit \u00fcber keine wirklichen Schmerzen, nur halt die \u00fcblichen Muskelkater \u00e4hnlichen Schmerzen. Ich versuchte jeden Kilometer dieser Weltmeisterschaft zu genie\u00dfen, und freute mich, dass ich das bald Heim kommen kann. Das Energy Lab war um die Zeit dann echt nicht mehr schlimm, ganz  normal, schwarze Luft und angenehm warm.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich lief den Queen K zur\u00fcck nach Kona, und lief und lief und lief und jeden Schritt mehr setzte ich wieder eine Grinser auf. Ich kann endlich meinen Lebenstraum verwirklichen. Ich kann endlich in die Finishline in Kailua-Kona laufen. Die Stimmung am letzten St\u00fcck vom Queen K war der Wahnsinn, und dann die letzte Meile werde ich nie vergessen. Es waren soviele Leute. Alle schreien und jubeln. Von alle Seiten ruften die Leute meinen Namen und \u201eGirl you\u2019re looking good!\u201c, \u201ealmost there!\u201c und ich freute und freute und freute mich einfach nur.<\/em><\/p>\n<div class=\"row wp-gallery-row\"><div class=\"col-md-4 col-sm-4 text-center\"><a href='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/1.jpg' ><img src='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/1-170x170.jpg' \/><\/a><\/div><div class=\"col-md-4 col-sm-4 text-center\"><a href='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/2-1024x577.jpg' ><img src='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/2-170x170.jpg' \/><\/a><\/div><div class=\"col-md-4 col-sm-4 text-center\"><a href='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/3-1024x577.jpg' ><img src='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/3-170x170.jpg' \/><\/a><\/div><div class=\"col-md-4 col-sm-4 text-center\"><a href='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/4.jpg' ><img src='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/4-170x170.jpg' \/><\/a><\/div><div class=\"col-md-4 col-sm-4 text-center\"><a href='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/5.jpg' ><img src='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/5-170x170.jpg' \/><\/a><\/div><div class=\"col-md-4 col-sm-4 text-center\"><a href='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/6-1024x576.jpg' ><img src='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/6-170x170.jpg' \/><\/a><\/div><div class=\"col-md-4 col-sm-4 text-center\"><a href='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/7.jpg' ><img src='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/7-170x170.jpg' \/><\/a><\/div><div class=\"col-md-4 col-sm-4 text-center\"><a href='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/8-1024x577.jpg' ><img src='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/8-170x170.jpg' \/><\/a><\/div><div class=\"col-md-4 col-sm-4 text-center\"><a href='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/9-1024x577.jpg' ><img src='https:\/\/anexia.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/9-170x170.jpg' \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Finishline<\/p>\n<p><em>Am Alii Drive ging es nochmal richtig ab, von allen Seiten, auch Athleten die mit ihren R\u00e4dern schon nach Hause fuhren. Es war einfach nur der Wahnsinn. Ich schnappte mir die Fahne, die mir meine Mama von zu Hause mitgebracht hat, wo ein Teil meiner Verwandten darauf unterschrieben hat und brachte das Ding nach Hause. Alle hielten mir die H\u00e4nde hin zum einklatschen, ich freute mich so unendlich viel, ich blieb noch in der Finishline stehen und genoss den Moment. Mir ging nur durch den Kopf: \u201eIch habs geschafft. Ich habs geschafft. Es ist vorbei.\u201c. Ich war einfach nur gl\u00fccklich. Die Medaille ist wundersch\u00f6n, das T-Shirt ist spitze und eine Kappe habe ich auch noch bekommen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich war etwas \u00fcberfordert mit der Situation. Deshalb ging ich 5x hin und her und war mir nicht sicher ob ich zuerst mein Team suchen soll, oder mich zuerst duschen soll. Ich entschied mich f\u00fcr Zweiteres, und es war eine Erleichterung. Und dann war der Empfang von Mama, Martin, Marina, Christoph, Alfi und Chris umso sch\u00f6ner.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Rennen selbst war das h\u00e4rteste Rennen das ich je bestritten hab. Ich war bei einem Wettbewerb mental noch nie so sehr am Boden. Aber umso wichtiger ist, dass ich den Weg wieder aus diesem Tief gefunden habe. Das hat mir wieder einen noch tieferen Einblick in die mentale St\u00e4rke von meinem Kopf gegeben. Meiner Meinung nach war das eine sportliche und mentale H\u00f6chstleistung, und ich kann sagen, dass ich wirklich stolz auf mich bin.<\/em><\/p>\n<p><em>Das alles h\u00e4tte ich nicht geschafft, wenn mir nicht soviele Leute soviele Positive Gedanken zugesendet haben. Von zu Hause. Von den USA. Von Leuten die ich gar nicht kenne. Ich freue mich so sehr \u00fcber jede einzelne Nachricht. Also ein riesengro\u00dfes DANKESCH\u00d6N an alle, f\u00fchlt euch pers\u00f6nlich angesprochen \ud83d\ude42<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zahlen und Fakten<\/strong><\/p>\n<p><em>In einer Zeit von 14:39:54 Stunden konnte ich die Weltmeisterschaft beenden. Damit wurde ich in meiner Altersklasse 29.\/31, von den Frauen 529.\/662 und insgesamt 1941.\/2367. F\u00fcr eine Weltmeisterschaft ist das voll okay :).<\/em><em> <\/em><\/p>\n<p><em>In diesem Sinne: ALOHA und bis bald :)&#8220;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christina did it! 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