TECHADEMY powered by Anexia Foundation
Wer die digitale Zukunft gestalten will, braucht früh Zugang zu Technik & Technologie.

Häufige Fragen zur TECHADEMY
Intro
20 Jahre Anexia bedeutet gleichzeitig den Startpunkt für etwas Neues. Ich freue mich zu erzählen, dass die gemeinnützige Anexia Foundation gegründet wurde. Damit können wir unser soziales Engagement innerhalb der Region, in der Anexia fest verwurzelt ist, bündeln und uns noch wirksamer für Bildungsthemen einsetzen.
Unser Why „We love to build value through technology“ lässt uns folgendes Thema in den Vordergrund rücken: Früher Zugang zu Technologie und Technik für junge Menschen – schon ab dem dritten Lebensjahr. Worauf warten, wenn das Interesse dafür bereits in jungen Jahren vorhanden ist? Wir sind von Technologien umgeben, umso spannender ist es, die Logik dahinter kennenzulernen, mit Techniker:innen, die zugleich Pädagog:innen sind.
Neugier vor Talent. Mit der TECHADEMY, dem Leitprojekt der Anexia Foundation, fördern wir das spielerische Experimentieren rund um S.T.E.M. (Science. Technology. Engineering. Mathematics.) mit einem aufbauenden Workshop-Programm für Kindergärten, Volksschulen und weiterführende Schulen. Wir wollen, dass das Digitale und Technische bereits in jungen Jahren keine fremde Welt ist, sondern eine mit Neugier gestaltbare Lebenswelt. Eins ist sicher: Der Zugang zu Technologie und Technik ist eine Grundvoraussetzung, ähnlich dem Erlernen einer Sprache. Wer sie früh in ihren Grundzügen versteht, entdeckt Talente einfach leichter.
Es geht darum, dem Kärntner Bildungssystem, in dem ich selbst groß geworden bin und auch viel Glück erfahren habe, etwas zurückzugeben. Ich sehe das auch als Beitrag zur digitalen Souveränität Europas.
An dieser Stelle möchte ich Burkhard Gabner, Programmleiter der TECHADEMY, danken, denn ohne sein Engagement würde es die bereits stattfindenden Workshops nicht geben. Danke auch an alle Workshopleiter:innen und Wegbegleiter:innen, die die TECHADEMY zum Leben erwecken und beweisen, wie wichtig es ist, die nächsten Generationen beim Entdecken von Technologie und Technik zu unterstützen.
Ein Beispiel: Im Kindergarten entsteht eine kleine Maus. aus Styroporschaum – scheinbar einfach, aber sie wird smart. Die Kinder gestalten sie selbst, löten die Platine und sehen am Ende, wie ihr Werkstück über den Tisch fährt. Für Burkhard Grabner, der die Programmleitung der TECHADEMY innehat, liegt genau darin der Kern: „Der erste Moment des ‚Ich hab das selbst geschafft’ – der bleibt.“
Dieser erste Zauber steht im Mittelpunkt der TECHADEMY.
Das steckt hinter der TECHADEMY
Die TECHADEMY ist das Leitprojekt der Anexia Foundation. Sie begleitet Kinder und Jugendliche von 3 bis 19 Jahren, vom ersten Löten im Kindergarten bis zu eigenen Forschungsprojekten in der Oberstufe. Geleitet werden die Workshops von Techniker:innen, die zugleich pädagogisch ausgebildet sind.
Aktuell sind Workshops für Kindergärten und Schulen in Klagenfurt buchbar, direkt auf techademy.at. Das Ziel reicht weiter: Was in Klagenfurt aufgebaut wird, soll künftig auch Bildungseinrichtungen in Klagenfurt Land, Villach, St. Veit an der Glan und Völkermarkt offenstehen.
Anexia Foundation: der Rahmen dahinter
Die Anexia Foundation wurde 2026 gegründet. Sie bündelt, was Anexia seit Jahren für junge Menschen fördert, etwa den Technicus Award des Absolvent:innen-Verbands und das ANX.labs der HTL Mössingerstraße sowie die HTL-Kooperationsklasse des BG|BRG Mössingerstraße.
Die Wurzeln liegen 20 Jahre zurück: Alexander Windbichler war 19, als aus seinem HTL-Maturaprojekt Anexia wurde. Daraus erwächst die Überzeugung der Foundation.

Die Förderung junger Talente ist entscheidend für die Zukunft unserer Gesellschaft. Mir ist es ein Anliegen, einen Beitrag zur modernen Ausbildung und Vermittlung von technischem Know-how zu leisten.
S.T.E.M.: Technik als ganzheitliche Lernerfahrung
Die TECHADEMY folgt einer S.T.E.M.-Ausrichtung und steht für vier Felder, die zusammenspielen:
- Science | Naturwissenschaften: Wissen über die Welt und ihre Systeme.
- Technology | Informatik: Entwicklung und Nutzung digitaler Werkzeuge.
- Engineering | Technik: Praktische Anwendung von Wissenschaft und Mathematik zur Lösung realer Herausforderungen.
- Mathematics | Mathematik: Wissenschaft von Zahlen, Formen und Logik.
Es geht dabei nicht um vier getrennte Felder, sondern um vernetztes Denken: Probleme analysieren, ein Ziel definieren, ausprobieren, verbessern, im Team arbeiten. Wer das früh übt, geht auch später mit Neugier und Selbstvertrauen an Neues heran.
Die TECHADEMY setzt den Schwerpunkt bewusst auf Technik.
Vom Kindergarten bis zur Oberstufe
Die TECHADEMY ist als Weg angelegt: Zu jeder Stufe gibt es eigene Workshops, die altersgerecht aufeinander aufbauen oder einzeln gebucht werden können. Das Spektrum reicht von Löten, Elektronik und Robotik über Programmieren, Mikrocontroller und 3D-Druck bis zu Spieleentwicklung, Film und Social-Media-Content. In der Oberstufe entstehen gemeinsam mit der Universität Klagenfurt und der FH Kärnten auch Projekte, die Einblick in reale Forschung geben.
Aktuell stehen 30 Workshops zur Auswahl, für Bildungseinrichtungen kostenlos. Welche Workshops es für welche Altersstufe gibt und welche Termine frei sind, ist hier ersichtlich: Workshops
Be-Greifen statt Konsumieren
Was alle Stufen verbindet, weiß Workshopleiter und Lehrer an der HTL Mössingerstraße Bernhard Wurnitsch: „Bei der TECHADEMY geht es ums Be-Greifen. Das Ziel definiert das Kind selbst – durch sein Interesse.“ Wer etwas mit den eigenen Händen baut, versteht auch, wie es funktioniert. Eine Maus fährt, weil ein Motor sie antreibt, und die Kinder wissen das, weil sie ihn selbst eingebaut haben.
Andrea Scheinig von der HTL Mössingerstraße, zuständig für den pädagogischen Bereich, hat das oft erlebt: „Kinder sind zu Erstaunlichem fähig, wenn man nicht vorgreift und sie in ihrem Tempo arbeiten lässt. Denn dann bekommen sie Flügel und fliegen davon.“
Robert Münzer von BIKO mach MINT beschreibt das Prinzip dahinter: „Ins Tun kommen, nicht alles vorgeben.“ Auch der Unterschied im Verhalten fällt ihm auf: „Die Kinder sind viel aufmerksamer und motivierter – da sie selbst etwas bewegen können.“
Was junge Menschen in einer Welt mit KI brauchen
Viele Eltern fragen sich, was ihr Kind künftig können muss, das eine Maschine nicht kann. Die Antwort liegt im Umgang mit Technik. Wurnitsch bringt es auf den Punkt: „Mit KI kann man erst dann vernünftig etwas anfangen, wenn man versteht, wie man das Ergebnis verifiziert.“
Thomas Modliba, Lehrer an der HTL Mössingerstraße, nennt eine solide digitale Grundbildung als Basis. Dazu gehört für ihn das Verständnis, dass künstliche Intelligenz kein Freund ist, sondern eine Maschine, mit der man verantwortungsvoll umgehen muss. Genau hier setzen die KI-Workshops in der Oberstufe an. Und alle Stufen davor legen das Fundament: Junge Menschen, die selbst gebaut, programmiert und manchmal auch gescheitert sind, hinterfragen Ergebnisse eher, statt sie einfach nur zu übernehmen.
Was die TECHADEMY mitbringt
Kindergärten und Schulen bekommen ein Angebot, das den Alltag ergänzt, ohne zusätzlichen Aufwand zu erzeugen. Pädagog:innen und Techniker:innen arbeiten zusammen, Material und Equipment sind in den Laboren vorhanden. Die Anreise ist organisiert, damit für Einrichtungen keine Kosten entstehen und in weiterer Folge auch jene außerhalb des Zentrums teilnehmen können.
Jetzt informieren auf techademy.at


