Maturaprojekt zur Überwachung der IT-Infrastruktur von Anexia

Maturant:innen der HTL Mössingerstraße entwickelten softwarebasierte Sensoren, um die Überwachung für Anexia Services zu erleichtern.

von Esther Farys
Lesezeit 3 Min.
maturaprojekt anexia ueberwachung 1
SoftwareentwicklungUnternehmen
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Ein Schuljahr lang beschäftigten sich die Maturant:innen Eric Klatzer, Melanie Werzi und Martin Gfrerer-Zahradnik mit ihrer Abschlussarbeit an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt (HTL) Mössingerstraße in Klagenfurt. Ihr Maturaprojekt umfasst die Überwachung der IT-Infrastruktur von Anexia sowie von deren Kund:innen. Die Schüler:innen haben in ihrem Maturaprojekt Softwarekomponenten zur Überwachung der Verfügbarkeit von IT-Services entwickelt. "Es geht darum, so schnell wie möglich Probleme und Unregelmäßigkeiten in einem System zu erkennen. Am besten, bevor es zu Beeinträchtigungen der Performance oder gar zu Systemausfällen kommt", sagt Klatzer. Eine dieser Komponenten sind sogenannte „Sensoren“. "Der Sensor ist ein Programm, welches sich zu einem Service verbindet und Infos über dessen Zustand sammelt. Diese Informationen werden an ein zentrales Monitoring System gesendet und visualisiert.“ Die auf diesem Weg gesammelten Daten können für Auswertungen zur nachträglichen Analyse von Problemen verwendet werden. Im Rahmen regelmäßiger Kontrollen liefern die gesammelten Daten Einblicke in Veränderungen wie zum Beispiel ein über mehrere Monate hinweg kontinuierlicher Anstieg der Antwortzeiten eines Service. Zu guter Letzt werden Kund:innen als auch Systemadministrator:innen bei Überschreitungen von Schwellwerten alarmiert.

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Bei dem Maturaprojekt standen drei Aspekte im Mittelpunkt: Das Entwickeln softwarebasierter Sensoren, die die Parameter von Services abfragen. Ein Dienst – ein sogenannter Agent, der die Überwachung von Services automatisch auf Basis von Daten aus der Anexia Engine provisioniert und parametrisiert. Und drittens ein umfangreiches Testszenario für sowohl den Agent als auch die Sensoren. Hier soll sichergestellt werden, dass jede Komponente einzeln sowie im Zusammenspiel auch nach dem Release einer neuen Version noch voll funktionsfähig ist und keine unerwarteten Probleme auftreten können.