Mit Ruf:Mi durch Mittelkärnten – Rufbus kurbelt öffentlichen Verkehr an

PRESSEAUSSENDUNG. 330 Haltepunkte, 6 Gemeinden, über 3.500 Buchungen pro Monat. Ruf:Mi zeigt, wie moderner Bedarfsverkehr funktioniert – und was regionale Zusammenarbeit leisten kann.

von Esther Farys
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Mit dem Ruf:Mi quer durch Mittelkärnten
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Mit dem Ruf:Mi quer durch MittelkärntenAnexia

Wer dieser Tage durch Friesach, Kappel am Krappfeld und Althofen fährt, dem dürften sie kaum entgehen: die markanten Ruf:Mi-Busse der Firma Hofstätter Reisen, die in den Ortschaften und auf den Landstraßen Mittelkärntens unterwegs sind. Was auf den ersten Blick wie gewöhnlicher Regionalbusverkehr aussieht, ist in Wirklichkeit ein zukunftsweisendes Modell für den öffentlichen Nahverkehr auf dem Land – und eine Erfolgsgeschichte der regionalen Zusammenarbeit.

Hinter dem Namen Ruf:Mi – Rufbus Mittelkärnten – steckt das Prinzip des mikro-öffentlichen Verkehrs (Mikro-ÖV): Busse fahren nicht nach starrem Fahrplan irgendwohin, egal ob jemand einsteigt oder nicht. Fahrgäste bestellen ihre Fahrt – per App, über die Buchungswebsite oder telefonisch – und das System im Hintergrund bündelt mehrere Anfragen intelligent zur optimalen Route. Eine smarte Antwort auf eine strukturelle Herausforderung Österreichs: dünn besiedelte Regionen, Linienbusse, die mangels Nachfrage nicht wirtschaftlich zu betreiben sind.