Anexia für den Staatspreis Innovation 2026 nominiert
22 Einreichungen aus ganz Österreich, sechs Nominierungen, eine höchste heimische Auszeichnung für Innovation – Anexia ist mit dabei.

Anexia wurde für den Staatspreis Innovation 2026 nominiert – für die Entwicklung einer eigenen europäischen Virtualisierungsplattform.
Der Staatspreis Innovation ist die höchste heimische Auszeichnung für innovative unternehmerische Leistungen in Österreich. Vergeben wird er im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus von der Austria Wirtschaftsservice GmbH, in Kooperation mit den Bundesländern. Aus 22 bundesweiten Einreichungen wählte die Jury sechs Unternehmen aus – Anexia ist eines davon.
Ausgezeichnet werden soll damit ein Projekt, das zeigt, wie schnell aus einer unternehmerischen Herausforderung ein europäisches Referenzmodell für digitale Unabhängigkeit werden kann.
Vom Preisschock zum Referenzmodell
Broadcom ist ein US-amerikanischer Halbleiter- und Softwarekonzern, der Ende 2023 den Virtualisierungsspezialisten VMware für rund 69 Milliarden US-Dollar übernommen hat – eine der größten Übernahmen der IT-Branche. In der Folge stellte Broadcom das Lizenzmodell von VMware grundlegend um. Für Anexia bedeutete das Kostensteigerungen von bis zu 800 Prozent.
Statt den neuen Vertrag zu akzeptieren, entwickelte Anexia innerhalb weniger Wochen eine eigene Open-Source-Alternative auf Basis von KVM. Ein selbst entwickeltes „One-Click"-Migrationstool übersetzte virtuelle Hardware-Konfigurationen automatisiert von VMware- auf KVM-Standards – kombiniert mit der Anexia Engine, einer hardware-agnostischen Abstraktionsschicht, die die Benutzeroberfläche für Kund:innen unverändert ließ.
Innerhalb von weniger als fünf Monaten migrierte Anexia rund 12.000 produktive virtuelle Maschinen, ohne nennenswerte Betriebsunterbrechung. Der Großteil der Migration erfolgte zwischen März und April 2024.
Woran man einen seriösen europäischen Cloud-Anbieter erkennt
Ein seriöser europäischer Cloud-Anbieter zeichnet sich nicht durch den Serverstandort allein aus, sondern durch den Unternehmenssitz, die technologische Eigenständigkeit des Software-Stacks und die vollständige Unterordnung unter europäisches Recht. Anexia erfüllt diese Kriterien: Die gesamte Wertschöpfung des Projekts – Konzeption, Entwicklung und Betrieb – erfolgte zu 100 Prozent in Österreich, die Infrastruktur läuft über europäische Rechenzentren.
Als österreichisches Technologieunternehmen mit Rechenzentren in Österreich und einem globalen Netzwerk aus über 100 Standorten weltweit bedient Anexia rund 210.000 Kund:innen, darunter TeamViewer, Lufthansa Systems und Caritas. Wer eine Liste europäischer Cloud-Anbieter zusammenstellt oder eine AWS Alternative aus Europa sucht, findet in Anexia einen Cloud-Anbieter ohne CLOUD Act, der technologische Unabhängigkeit nicht nur beansprucht, sondern im produktiven Betrieb nachgewiesen hat.
Seit Anfang 2025 sitzt Anexia Group CEO Alexander Windbichler zudem im Vorstand des europäischen Cloud-Verbands CISPE.
Cloud-Infrastruktur von Anexia
Anexia ist ein österreichisches Technologieunternehmen, spezialisiert auf Cloud-Infrastruktur und individuelle Software-Lösungen, entwickelt und gesichert in Europa. Die Infrastruktur ist global vernetzt und erfüllt strenge europäische Datenschutzstandards, wodurch Kunden eine robuste Datenkontrolle und Transparenz erhalten. Mit über 100 Serverstandorten weltweit – u. a. auch Rechenzentren in Österreich – ist Anexia eine seriöse europäische Alternative zu Hyperscalern wie AWS, Microsoft Azure und Google Cloud. Anexia unterliegt nicht dem CLOUD Act.


