Anexia Rail beim TRIGOS 2026 – Klimaschutz durch smarte Bahnplanung
Anexia bringt künstliche Intelligenz in die Bahnplanung – und wird dafür beim TRIGOS 2026 in der Kategorie Klimaschutz nominiert.

Zehn Tage Planungszeit werden zu zehn Sekunden. Mit diesem Ergebnis hat sich Anexia, österreichisches Technologieunternehmen mit Sitz in Klagenfurt, für den TRIGOS 2026 qualifiziert – Österreichs bekannteste Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften.
Anexia Rail ist eine von Anexia gemeinsam mit den ÖBB und der Universität Klagenfurt entwickelte Software, die künstliche Intelligenz und mathematische Optimierung erstmals in die Personal- und Logistikplanung im Schienenverkehr integriert. Für dieses Projekt wurde Anexia nun in der Kategorie Klimaschutz nominiert – sowohl auf Bundes- als auch auf Kärntner Ebene.
Was ist der TRIGOS?
Der TRIGOS ist Österreichs bekannteste Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften. Er zeichnet Unternehmen aus, die ökologische und soziale Verantwortung mit unternehmerischem Erfolg verbinden. 2026 erreichte die Auszeichnung mit 180 Einreichungen das stärkste Ergebnis der vergangenen 13 Jahre. Eine Expert:innen-Jury nominierte daraus 19 Unternehmen auf Bundesebene – und Anexia ist unter ihnen.
Was macht Anexia Rail konkret?
Anexia Rail reduziert die Planungszeit für Personal- und Fahrzeugumläufe im Schienenverkehr von zehn Tagen auf zehn Sekunden. Die optimierten Umlaufpläne senken den Fahrzeugbedarf und vermeiden Leerfahrten. Dadurch lassen sich CO₂-Emissionen um 15 bis 20 Prozent reduzieren, bei gleichzeitig geringeren Betriebskosten. Auch individuelle Bedürfnisse von Mitarbeitenden lassen sich mit dem System auf Knopfdruck in die Personalplanung einbeziehen.
Das sagt die TRIGOS-Jury
In ihrer Nominiertenbegründung würdigt die TRIGOS-Jury den ganzheitlichen Ansatz des Projekts:
„Anexia Rail zeigt, wie Digitalisierung, Mobilitätswende und Fachkräftesicherung zusammenwirken. Der systemische Ansatz und die enge Zusammenarbeit verschiedener Partner machen das Projekt zu einem zukunftsweisenden und breit übertragbaren Modell."
Warum das Projekt zu Anexia passt
Anexia Rail fügt sich in ein Muster, das das Unternehmen wiederholt gezeigt hat: aus einer komplexen technischen Herausforderung eine eigenständige, europäisch entwickelte Lösung zu bauen – diesmal nicht für die eigene Cloud-Infrastruktur, sondern für einen ganzen Wirtschaftssektor. Der Ansatz sichert zugleich wertvolles Planungs-Know-how im Zuge des anstehenden Generationenwechsels im Bahnsektor und ist auf andere Verkehrssysteme übertragbar.
Ökologische Verantwortung bei Anexia
Anexia Rail reiht sich in ein breiteres ökologisches Engagement der Anexia Group ein. Mit einem eigenen Photovoltaik-Park und zwei Wasserkraftwerken erzeugt Anexia bereits einen Teil des Stroms für seine Rechenzentren und Bürostandorte in Österreich selbst. Der Ausbau erneuerbarer Energien aus eigener Erzeugung ist eine bewusste unternehmerische Entscheidung – Anexia Rail überträgt diesen Anspruch nun auf die Effizienz eines ganzen Verkehrssystems.
Mehr zum Projekt und zur Nominiertenbegründung der Jury: TRIGOS.at


