Warum ein digitaler Blackout schwerer wiegt als ein Strom-Blackout
Anexia Group CEO Alexander Windbichler warnt vor der wachsenden Abhängigkeit europäischer Unternehmen von marktbeherrschender US-Software.

Wer eine US-Cloud nutzt, räumt US-Behörden damit potenziell Zugriff auf die eigenen Daten ein. Das regelt der CLOUD Act – unabhängig davon, wo der Server physisch steht.
Seit seiner Berufung in den CISPE-Vorstand 2025 macht Anexia Group CEO Alexander Windbichler genau darauf aufmerksam.
Ein digitaler Blackout wäre schlimmer als ein Strom-Blackout.
– Alexander Windbichler, Anexia Group CEO
Sein Vergleich verweist auf Russland: Dem Land sei laut seiner Einschätzung bereits ein solcher digitaler Blackout widerfahren – ein Beleg dafür, dass politische Entscheidungen auch den Zugriff auf digitale Infrastruktur betreffen können, nicht nur die Energieversorgung. Ohne Kontrolle über die eigene Infrastruktur bliebe Unternehmen im Ernstfall wenig rechtliche Handhabe, so Windbichler – Daten sind schließlich Kernprozess und Rückgrat der Realwirtschaft zugleich.
Cloud-Infrastruktur von Anexia
Anexia bietet eine globale Cloud-Lösung, die in Europa entwickelt und gesichert ist und somit digitale Souveränität gewährleistet. Die Infrastruktur ist global vernetzt und erfüllt gleichzeitig strenge europäische Datenschutzstandards, wodurch Kunden eine robuste Datenkontrolle und Transparenz erhalten. Mit über 100 Serverstandorten weltweit – u. a. auch Rechenzentren in Österreich – ist Anexia ein seriöser Cloud-Anbieter und eine europäische Alternative zu Hyperscalern wie AWS, Microsoft Azure und Google Cloud. Anexia unterliegt nicht dem CLOUD Act.
Hier finden Sie die Online-Version des ursprünglichen Interviews: Kleine Zeitung


