Softwareentwicklung und Managed Hosting
ANEXIA
DEC
4
2019

Lisa Rogers: Hilft dir, um sich selbst zu helfen

Geschrieben am 4. Dezember 2019 von Lucia Schöpfer

“Sicher” ist das Wort, das mir als erstes in den Sinn kommt, wenn ich an meine Kollegin Lisa Rogers denke. Die Backoffice Managerin im Anexia Büro in New York folgt dem Motto WE CAN zu 100% – wenn es eine Lösung gibt, findet Lisa sie.

Ich habe diese starke, hochmotivierte Frau für dieses #joinourrevolution Interview in unserem Büro im Carnegie Hall Tower in Midtown Manhattan getroffen.

Lisa Rogers journourrevolution Carnegie Hall Tower

Könntest du dich bitte vorstellen: Wer bist du und was machst du bei Anexia?
Ich bin Lisa und ich arbeite seit etwas mehr als zwei Jahren hier. Es ist tatsächlich schwer zu sagen, was ich genau mache. Die meiste Zeit arbeite ich mit dem Finance-Team in den Bereichen Accounts Receivable und Accounts Payable. Zusätzlich bin ich zuständig für die Backoffice-Aufgaben an den US-Bürostandorten. Und ich unterstütze die HR-Abteilung bei den Mitarbeitern der Anexia Inc.: Recruiting, Onboarding und alle Utensilien herrichten wie Software und die Schreibtischausstattung.
Im Grunde unterstütze ich alles und jeden um sicherzustellen, dass das Geschäft läuft. Ich gebe alle Unterstützung, die meine Kollegen brauchen.

Als du bei Anexia angefangen hast, waren nur Adam (Managing Director, Anm. d. Red.) und ein Vertriebskollege bei der Anexia Inc. hier in New York angestellt. Inzwischen sind es zehn Mitarbeiter und auch du hast mit Stephanie Unterstützung im Backoffice bekommen. Was hat sich dadurch für dich verändert?
Ja genau, Stephanie unterstützt mich. Mehr Mitarbeiter heißt mehr Kunden, heißt mehr Lieferanten: alles vervielfacht sich einfach. Ich habe Hilfe gebraucht und es macht natürlich auch mehr Spaß, wenn man seine Aufgaben teilt und wenn man jemanden hat, mit dem man gewisse Dinge durchsprechen kann.

Was hast du gemacht, bevor du zur Anexia gekommen bist?
Ich habe in der Software-Qualitätssicherung bei einem Fintech-Unternehmen gearbeitet. Wir haben getestet, ob die Produkte marktbereit sind. Ich habe das über 15 Jahre lang gemacht. Ich habe einen breiten Erfahrungsschatz, da ich in verschiedenen Branchen wie dem Finanzsektor, Medien, Telekommunikation und Data-Warehousing gearbeitet habe. Auch in der Software Implementierung, im Support und in der Qualitätssicherung.

Es macht mehr Spaß, wenn man seine Aufgaben teilt und man jemanden hat, mit dem man gewisse Dinge durchsprechen kann.

Du hast also einen sehr technischen Hintergrund.
Ja, was ich jetzt mache ist sehr anders zu meinen vorherigen Jobs. In der Vergangenheit hatte ich mit Entwicklern, Systemarchitekten und Business-Analysten zu tun.

Was hast du vor deinem Berufseintritt studiert?
Ich habe einen MBA (Master of Business Administration, Anm. d. Red.) mit Schwerpunkt auf Informationssystem-Management. Und ein Zertifikat in Telekommunikation, auch in Grundlagen der Programmierung, aber das ist tatsächlich schon lange her. (lacht)

Hattest du viele weibliche Kommilitoninnen an der Uni in diesen technischen Fächern?
Ja, wir waren viele Mädchen damals. Ich kann mir vorstellen, dass du eine andere Vorstellung hast, weil in den Bereichen, in denen Anexia tätig ist, zum Beispiel Rechenzentrumswartung, es zutrifft: es herrscht ein Frauenmangel dort. Aber in anderen Branchen, wie zum Beispiel dem Finanzsektor, sieht es ganz anders aus: Dort gibt es Webdesignerinnen, Entwicklerinnen, Qualitätssicherungsmanagerinnen und so weiter. Ich habe als Frau in der Tech-Branche nie irgendwelche beruflichen Nachteile erfahren. Ich vermute das liegt auch daran, dass ich in New York lebe: diese Stadt ist berühmt für ihre Diversität. Ein Team mit Menschen verschiedenster Hintergründe ist normal für uns.

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Was wolltest du als Kind werden?
Ich wollte unbedingt Doktor werden. Ich dachte mir, das ist eine coole Sache. Als ich klein war, haben sich die anderen Kinder immer Spielsachen und Puppen gewünscht: ich wollte nur Doktorausrüstung haben, wie Nadeln oder ein Blutdruckmessgerät.

Bist du also eine Person, die sich kümmert: Eine Person, die nach ihren Mitmenschen schaut und darauf Acht gibt, dass es allen gut geht? So wie ein Doktor?
Ich weiß nicht. Ich glaube, mir geht es eher darum, herauszufinden was falsch läuft. Was stimmt bei dir nicht? (lacht) Aber ich glaube, das hat nicht so sehr mit meinem Kindheitstraum vom Doktor-Sein zu tun, sondern mehr damit, dass mein vorheriger Job in der Qualitätssicherung war. Dort geht es immer darum, herauszufinden, was nicht richtig läuft und warum etwas nicht das macht, was es gemäß den Anforderungen tun sollte.

Kannst du diese Art, auf Dinge zu blicken, auch heute in deinem Job brauchen?
Schon, denn es gibt die Leute, die das Produkt entwickeln und die Leute, die es dann verkaufen und die beiden sind nicht immer der gleichen Meinung. Die Produkt-Menschen sagen: ‘Mein Produkt ist gut, verkauft es einfach.’ Die Vertriebsleute sagen: ‘Nein, ich kann das nicht verkaufen, weil es nicht das Produkt ist, das der Kunde will.’ Ich war immer auf der Entwickler-Seite, jetzt bin ich auf der anderen Seite. Aber ich verstehe immer noch beide Seiten. Diese Rolle ist sehr interessant. Ich kann diese Position nutzen, wenn ich mit Operations zusammenarbeite, um das Produkt den Wünschen des Kunden anzupassen.

Ich schätze es, eine offene und effektive Kommunikation zu haben. Also wenn du eine Frage hast, stell sie!

Du hast viele verschiedene Jobs gehabt: Was brauchst du, damit du dich bei der Arbeit wohl fühlst?
Ich schätze es, eine offene und effektive Kommunikation zu haben. Also wenn du eine Frage hast, stell sie! Und gegenseitiger Respekt ist mir wichtig, da wir eine internationale und multikulturelle Firma sind. Ich glaube, dass Respekt für die verschiedenen Kulturen sehr wichtig ist. Weißt du, manchmal meint man, eine Person ist einfach gemein, aber oft ist es nur ihre Art und Weise, wie sie die Sachen erledigt, die anders sein kann als deine Arbeitsweise. Die meiste Zeit sind die Leute nicht darauf aus, dir das Leben schwer zu machen oder negativ oder nicht unterstützend zu sein. Ich für mich versuche immer, mich in die Situation der anderen hinein zu versetzen. Das hilft mir, die anderen zu verstehen.

Und was sind deine Tipps für eine offene und effektive Kommunikation?
Ich habe einen internationalen, multikulturellen Hintergrund. Und ich habe Verständnis für Sprachbarrieren, weil ich sie selbst in meiner Vergangenheit erlebt habe. Ich erinnere mich, wie ich mich gefühlt habe, wenn Leute sehr schnell gesprochen haben. Es hat mich nervös gemacht, weil ich nicht alles verstanden habe. Ich war aber zu schüchtern, um nachzufragen. Ich hatte Angst, die Leute würden mich auslachen. Ich habe also vollstes Verständnis dafür. Und daher versuche ich nun immer, die Kommunikation simpel zu halten und sie mit kleinen Tricks zu verbessern: Ich spreche langsam, zerlege lange Sätze in drei kurze. Vielleicht verwende ich mal ein Bild oder mache einen Screenshot. Für mich ist es ganz normal, meine Aussagen umzuformulieren und immer wieder neu auszudrücken, was ich brauche. Wenn ich mich bemühe und den anderen helfe, mich zu verstehen, helfe ich mir im Endeffekt selbst.

Hier im New Yorker Büro der Anexia wird Diversität gelebt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben alle verschiedene Wurzeln und Hintergründe.
Ja, das stimmt. Ich habe zum Beispiel den technischen Hintergrund und bringe den internationalen Flair mit. Stephanie dagegen ist eine exzellente Designerin. So hat jeder verschiedene Backgrounds und hat andere Dinge erlebt. Wir bringen das alles zusammen und versuchen, die Qualitäten, die ein jeder einbringt, zu nutzen. Steph zum Beispiel hat die gesamte Bürogestaltung übernommen.

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Was ist deine liebste Aufgabe?
Ich organisiere und priorisiere gerne Dinge. Ich frage mich immer „Warum mache ich das genau?“ und „Gibt es einen effektiveren und produktiveren Weg, die Sache zu erledigen?“ Ich bin bereit, mich zu verbessern. Immer nach dem Motto: Ist das das Beste, was ich geben kann? Und weißt du, was mich auch richtig freut: Wenn ich alle meine Tickets schließen kann. Das befriedigt mich. (lacht)

Was schätzt du an Anexia und an der Arbeit für Anexia?
Ich arbeite gerne in einem Unternehmen, das sich weiterentwickelt und bei uns gibt es noch viel Platz zum Wachsen. Außerdem arbeite ich gerne in einem technologie-orientierten Unternehmen, was Anexia wirklich ist. Also auch, wenn ich nicht mehr so involviert bin in die technischen Aufgaben, schätze ich es immer noch sehr im Umfeld von Netzwerk-Technikern und Entwicklern zu arbeiten.

Und was machst du in deiner Freizeit?
In New York kannst du wortwörtlich alles machen, was du willst. Es gibt so viele verschiedene Sachen. Wir gehen oft ins Museum. Ich erlebe gerne die verschiedenen Arten von Kunst und die Diversität der Künstler. Auch haben wir fantastische Restaurants hier. Und da unser Sohn Geiger ist, interessiere ich mich sehr für klassische Musik. Man kann immer in die Carnegie Hall gehen und im Sommer gibt es viele Konzerte im Freien im Central Park oder im Bryant Park. Die mag ich sehr gerne. Du siehst also, es wird uns nie langweilig im Sommer in New York.

Lisa Rogers journourrevolution office


Auch wenn es Winter geworden ist in New York, Lisa genießt immer noch ihre Zeit: Egal ob Sommer oder Winter, Anexia Inc. sucht Unterstützung! Bewirb dich jetzt: joinourrevolution.net